Ein Blick!
März
4
bis 28. März

Ein Blick!

Ein Blick!“ lädt dazu ein, den Moment des Sehens neu zu entdecken. Ein Blick ist kein flüchtiges Sehen, sondern ein Innehalten. Es ist das Aufnehmen von Augenblicken und Landschaften, die im Alltag leicht übersehen werden – flüchtige Gesten, Blicke, mystische Felsformationen. Die Bilder erzählen von Naturkräften, von menschlicher Verletzlichkeit, von Standhaftigkeit und Vergänglichkeit.

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Als das Licht die Straßenseite wechselte
Apr.
1
bis 30. Apr.

Als das Licht die Straßenseite wechselte

Kuratiert von Thilo Hertwig

Beim Ausräumen des Kellers meines Vaters stoße ich auf einen unerwarteten Fund: rund 2000 Dias auf Kodachrome, aufgenommen zwischen 1965 und 1985.

Niemand weiß anfangs, wer sie fotografiert hat. Menschen, Orte, Reisen – vor allem durch die USA, aber auch nach Österreich und ins südliche Afrika – erscheinen in den leuchtenden Farben eines Films, der selbst schon Vergangenheit ist.

Der Moment der Entdeckung wird zu einer persönlichen Zeitreise, zu einem seltenen Augenblick, in dem sich eine fremde Welt plötzlich öffnet. Ein Archiv ohne Namen, voller Leben, Zufall und Möglichkeiten – wie ein stiller fotografischer Schatz, der jahrzehntelang im Dunkeln lag.

Diese Ausstellung ist eine Begegnung mit diesem Fund: mit einem unbekannten Blick, einer anderen Zeit – und mit der leisen Frage, was von unseren Bildern bleibt, wenn niemand mehr da ist, um ihre Geschichte zu erzählen.

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OPEN CALL - Bewegung
Mai
2
bis 30. Mai

OPEN CALL - Bewegung

Nach „Stilleben“, „Dein schönstes Bild aus einem Jahr Streulicht“ und „I found a way to make you smile“ geht der vierte Open Call der Galerie Streulicht einen Schritt weiter – und kommt in Bewegung.

Bewegung kann vieles sein.
Eingefroren im Bruchteil einer Sekunde oder als Spur sichtbar gemacht.
Verwischt oder gestochen scharf.
Leise ziehende Wolken, tobender Sport, flüchtige Gesten, innere Unruhe oder äußere Dynamik.

Wir suchen fotografische Arbeiten, die Bewegung zeigen, spürbar machen oder hinterfragen – ganz gleich, wie sie interpretiert wird. Ob analog oder digital, konzeptuell oder intuitiv: Das Thema ist offen, die Perspektiven vielfältig.

Eingeladen sind alle Menschen, die fotografieren.
Unabhängig von Erfahrung, Alter oder Hintergrund. Entscheidend ist allein der Blick.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen, Fristen und Details zur Einreichung findest du auf der Website der Galerie Streulicht.

Wir freuen uns auf eure Bewegungen.

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DETAIL UND ABSTRAKTION von THOMAS WEYDEMANN
Feb.
4
bis 28. Feb.

DETAIL UND ABSTRAKTION von THOMAS WEYDEMANN

Bei meinen Streifzügen durch Städte und beim Besuch besonderer Orte wie etwa Museen sind es oft Details oder zufällige Interaktionen von Mensch und Raum, die meinen Blick fesseln. Oberflächen, die durch Abnutzung, Verwitterung oder Bearbeitung Geschichten erzählen, werden mit dem Blick auf Details zu eigenständigen, fast abstrakten Bildern.

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bangkok sidewalk stories
Jan.
2
bis 31. Jan.

bangkok sidewalk stories

EINE STADT, DREI PERSPEKTIVEN: MIT EINEM BLICK FÜR DAS AUßERGEWÖHNLICHE IM ALLTÄGLICHEN HABEN DIE DREI BERLINER FOTOGRAFEN IM LETZTEN JAHR DIE STRAßEN VON BANGKOK FOTOGRAFIERT. IN FLÜCHTIGEN MOMENTEN ZWISCHEN HOCHHÄUSERN UND NEBENSTRAßEN IST EINE BILDERSERIE ENTSTANDEN, DIE DEN VIELSCHICHTIGEN ALLTAG EINER RIESENMETROPOLE ERLEBBAR MACHT. IN DIESER STREETFOTOGRAFIE AUSSTELLUNG VEREINEN SICH DIE DREI VERSCHIEDENEN BLICKWINKEL ZU EINEM GESAMTBILD, DAS IN ERINNERUNGEN SCHWELGEN LÄSST, EMOTIONEN AUSLÖST UND FERNWEH WECKT.

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Da, wo es beginnt
Dez.
1
bis 30. Dez.

Da, wo es beginnt

Da, wo es beginnt zeigt analoge und aktuelle Fotografien von Thilo Hertwig aus über drei Jahrzehnten. Zwischen Erinnerung und Gegenwart entsteht ein visuelles Tagebuch über Licht, Zeit und Wahrnehmung – über das Sehen selbst.

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WORLDWIDE STREETS - Gallery Edition
Nov.
1
bis 29. Nov.

WORLDWIDE STREETS - Gallery Edition

WORLDWIDE STREETS feiert die Vielfalt in der Street- und Dokumentarfotografie. Entstanden in Shibuya, Tokio, präsentiert die Ausstellung sowohl etablierte als auch aufstrebende Fotograf:innen und zeigt ein breites Spektrum an Stilen – von roher, ungefilterter Street Photography bis hin zu anspruchsvolleren, künstlerischen Ansätzen.

WORLDWIDE STREETS is a celebration of diversity in street and documentary photography. Born in Shibuya, Tokyo, the exhibition highlights both established and emerging photographers, showcasing a wide spectrum of styles—from raw, unfiltered street photography to more refined, fine art approaches.

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Poesie im (Streu-)Licht
Okt.
24

Poesie im (Streu-)Licht

Am Freitag, den 24. Oktober 2025, liest Rieke Pfeifer im Rahmen ihrer aktuellen Ausstellung „50mm Umami für die Seele“ in der Galerie.

Sie ist nicht nur für ihre eindrucksvolle fotografische Bildsprache bekannt, sondern auch für ihre poetischen Texte, die mit feinem Humor, Sinnlichkeit und Tiefgang Alltägliches neu erlebbar machen. Bei dieser Lesung verschmelzen Worte und Bilder zu einem Dialog, der Herz und Verstand gleichermaßen anspricht – ein Abend, der nachklingt.

Wegen der begrenzten Platzkapazität bitten wir um Anmeldung.

24. Oktober 2025 18.30 - 21.00 Uhr

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50mm - Umami für die Seele
Okt.
1
bis 31. Okt.

50mm - Umami für die Seele

50mm - offene Blende: Umami für die Seele

Meine Hommage. Sehen. Kunst. Poesie. Suche nach der Stille in den Dingen.

Fragmente von Zeit. Eingefroren. Lebendig. Rau. Leise. Intensiv. Fast intim. Und mittendrin: ein Blick durch 50mm. Kein Zoom. Kein Filter. Nur Nähe. Licht. Und das was bleibt.

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Being Me
Sept.
3
bis 27. Sept.

Being Me

Junge Frauen – selbstbewusst, verletzlich und präsent. Ihre Porträts entfalten ein visuelles Spannungsfeld mit gefundenen Stillleben und Landschaften, das Fragen nach Selbstbehauptung, Schönheit und individueller Wirklichkeit aufwirft. Die reduzierte Bildsprache lenkt den Blick auf Emotion und Ausdruck. Being Me ist ein leises, kraftvolles Statement über das Ich – unverstellt, berührend, echt.

Die Fotografien wirken durch ihre Zurückhaltung. Sie geben Raum für das Ungesagte – für Zweifel, Stolz, Sehnsucht. Für das, was sich nur in flüchtigen Momenten zeigt. In ihrer stillen Intensität fordern sie uns auf, hinzusehen – und vielleicht, uns selbst neu zu begegnen.

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THE WAY INTO THE NIGHT
Aug.
31
bis 2. Sept.

THE WAY INTO THE NIGHT

Als die Welt plötzlich stillstand und wir alle unerwartet zum Innehalten gezwungen wurden, eröffnete sich ein Raum, den wir nicht gesucht hatten – eine leere Leinwand, gemalt in den Farben der Stille und der Unsicherheit. Für mich war es mehr als nur der Stillstand des Alltags. Es war der Moment, in dem mein Leben, das bis dahin in Routinen und einem kleinen Dorf seinen sicheren Rhythmus gefunden hatte, abrupt neu arrangiert wurde.

Inmitten dieser Leere, dieser eigenartigen Mischung aus unendlicher Freizeit und völliger Antriebslosigkeit, wagte ich den Schritt in die Großstadt – nach Berlin, nach Charlottenburg. Eine Metropole, die pulsiert, die lebt, die atmet, auch wenn alles andere um sie herum den Atem anhält. Doch trotz all ihrer Vitalität fühlte ich mich zunächst verloren, beinahe unsichtbar, in einer Stadt, die niemals schläft, aber die ihre Bewohner doch leicht übersehen kann.

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SEELENBLICK
Aug.
1
bis 20. Aug.

SEELENBLICK

Ein Blick in die Seele – durch die Linse der Community.

Die Ausstellung Seelenblick zeigt eindrucksvolle Porträts, die durch eine deutschlandweite Foto-Challenge der Pexels-community entstanden sind.

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Bizarre Normality
Mai
2
bis 31. Mai

Bizarre Normality

Die Fotoserie Bizarre Normality (2023–2025) thematisiert die Ambivalenz des Alltags junger Künstler in Lwiw, Ukraine. Während viele Ukrainer das Land verlassen haben, erleben jene, die geblieben sind, eine eigentümliche Normalität. Gehen oder bleiben? Träumen, malen, helfen – oder kämpfen?  Das Leben pendelt zwischen einer überlebensnotwendigen, lebensbejahenden Routine und einer erdrückenden Schwere, geprägt von existenziellen Ängsten, Ungewissheit, Trotz und Träumen.

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India - ENCOUNTERS
Apr.
2
bis 30. Apr.

India - ENCOUNTERS

In seiner ersten Solo-Ausstellung nimmt uns der Berliner Reisefotograf Andreas Kelbel mit auf eine Reise nach Indien. Der Kontakt zu den Menschen steht bei allen seinen Reisen immer im Vordergrund.

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ZUFÄLLIGE MOMENTE   FLÜCHTIGE ERSCHEINUNGEN Thomas Weydemann
Feb.
1
bis 28. Feb.

ZUFÄLLIGE MOMENTE FLÜCHTIGE ERSCHEINUNGEN Thomas Weydemann

In meiner Fotografie verschmelzen Mensch und Raum zu einer visuellen Einheit, die über das Offensichtliche hinausgeht. Ob in Innenräumen, im Außenbereich, auf Streifzügen oder in Ausstellungen – oft sind es zufällige Momente, in denen Menschen auf besondere Weise mit ihrer Umgebung interagieren. Details wie ihre Haltung oder ihre Bewegung schaffen durch Linien, Farben oder Kontraste eine Verbindung und ein Spannungsfeld zwischen Mensch und Raum.

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Liminal Spaces
Nov.
1
bis 31. Dez.

Liminal Spaces

Thilo Hertwig entführt uns in seine Welt der „Liminal Spaces“ – Zwischenräume, die uns ein Gefühl der Unbestimmtheit und des Übergangs vermitteln. Diese besonderen Orte, oft menschenleer und doch voller unsichtbarer Spuren, wirken wie eingefrorene Momente zwischen Vertrautem und Unbekanntem. Ob verlassene Gebäude, leere Gänge oder urbane Landschaften – Thilo Hertwig schafft es, die Stille und Spannung dieser Zwischenzustände durch seine Fotografie spürbar zu machen.

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Men and Fish
Okt.
2
bis 31. Okt.

Men and Fish

Die Arbeit Men and Fish von Saskia Barth ist Ende 2023 in dem großen Fischereihafen von Essaouira an der marokkanischen Atlantikküste entstanden. Jenseits der üblichen Genres wie Reportage, Portrait oder Stilleben findet Barth eindringliche Bilder. Die Idee des Portraits – einer Person, eines Objekts, einer Handlung – bildet den Grundton der Serie.

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2nd Courtyard 2nd Floor
Juni
4
bis 29. Juni

2nd Courtyard 2nd Floor

On joylessness and the pursuit of perfection and happyness

Angelika und Bernd Kohlmeier, ein Lebens- und Arbeitspaar, das sich seit mehr als zwanzig Jahren sowohl mit politischer als auch experimenteller Fotografie beschäftigt. Ihre künstlerischen Arbeiten, losgelöst von der Auftragsfotografie, sind Ausdruck ihrer auf Langzeitstudien angelegten Bildreportagen von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft sowie ihrer Auseinandersetzung mit sozialkritischen Themen.

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Auf Film!
Mai
2
bis 31. Mai

Auf Film!

Analoge Fotografie bietet eine unvergleichliche künstlerische Erfahrung. Es ist mehr als nur das Drücken des Auslösers; es ist ein Prozess, der Geduldund Kreativität erfordert. Von der Auswahl der richtigen Filmrolle bis zur Entwicklung.

In einer Welt, in der digitale Filter und Bearbeitungswerkzeuge die Norm sind, bietet die analoge Fotografie echte Authentizität. Jedes Bild ist einzigartig, mit seinem eigenen Charakter und seiner eigenen Textur, die durch die Chemie des Films und die Hand des Fotografen geformt wird.

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DURCHBLICK - KIRA v. MOERS
Apr.
2
bis 30. Apr.

DURCHBLICK - KIRA v. MOERS

Die Fotoreihe entstand auf Grundlage des Printmedium „Zeitung“ und klammert zugleich deren Hauptelement aus: das Wort. Sie betrachtet ausschließlich die Fotos, die zu Nachrichten, Analysen, Lesegeschichten gestellt sind und die Textaussage illustrieren, verstärken, oder symbolisieren. Gleichzeitig sind sie mehr als Beiwerk, sie erzählen eigene Geschichten.

Analoge Zeitungsseiten sind immer zu zweit. Geschichten und Bilder zu unterschiedlichen Themen wohnen Rücken an Rücken. Mit dieser Ausgangssituation arbeitet „What you get is what you see?“

Kira v. Moers

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LICHT.MENSCH.RAUM - ANDREAS GOERSS
März
1
bis 30. März

LICHT.MENSCH.RAUM - ANDREAS GOERSS

Die Fotografien des Berliners Andreas Görß entstehen auf Spaziergängen durch die Städte Europas. Auf diesen Streifzügen fotografiert er am liebsten Architektur mit all ihren Linien, Symmetrien und faszinierenden Reflexionen. Besonders gefällt es ihm, wenn das Licht seine eigenen Spiele treibt. Seine Arbeiten sind durchkonstruierte Kompositionen voller Ästhetik. Der Betrachter findet eine Synthese aus Geometrie, Licht und Schatten.

In einigen der hier gezeigten Fotografien rückt der Mensch in den Mittelpunkt des Geschehens. Es sind Zufallsbegegnungen.

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BUILDING BLOCKS - IVO BERG
Feb.
1
bis 28. Feb.

BUILDING BLOCKS - IVO BERG

Wie weit gehen für das perfekte Bild? Von Hochhäusern und Hausfriedensbruch. Die Ausstellung „Building Blocks“ zeigt die Arbeiten des Berliner Fotografens Ivo Berg – ein Mix aus moderner und brutalistischer Architektur.

Von Berlin, über Georgien, Tschechien, Slowenien und noch weiter reicht die Auswahl der gezeigten Architektur. Seine Bilder reißen die Gebäude dabei aus ihrem urbanen Kontext, stellen Sie in den Mittelpunkt und verschieben den Fokus. Statt auf das große Ganze konzentriert sich Berg auf die architektonischen Bausteine, welche er in seiner Ausstellung in geschickten Arrangements neu zusammensetzt.

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